Die zweite Station der Brandprozession
Ein Foto aus dem August 1955

Zurück
Von der Brandprozession wurde schon öfter berichtet. Hier soll noch einmal auf den Artikel "Die Station des hl. Florian II Aus der Geschichte" hingewiesen werden.
Er wurde am 05.08.2002 veröffentlicht.
Die alte Station stand in dem kleinen Winkel zwischen der Gaststätte Nacke und dem letzten Haus der Oststraße (Nr. 28). Das Heiligenhäuschen soll schon seit 1775 bestanden haben. Es gehörte der Familie Romberg aus Oberbergstraße (später Niederbergstraße) und wurde auch von ihr betreut.
Dieter Holtheuer hat in seinem Archiv ein Foto, welches das alte Heiligenhäuschen zeigt.
Es entstand schon im August 1955,
Der Fotograf ist unbekannt.

Die alte Station der Brandprozession. Foto von 1955

Der Winkel heute, in dem die alte Station stand.
Die alte Station hat bis 1970 bei der Brandprozession als zweite Station gedient.
In dem oben genannten Artikel heißt es:
"Im Winter 1970/71 wurde sie von einem PKW gerammt, und das scheinbar stabile Bauwerk fiel wie ein Kartenhaus zusammen."
Eine Augenzeugin und Nachbarin berichtete nun, dass sie ganz sicher ist, dass das Heiligenhäuschen am Karfreitag des Jahres 1971 zerstört wurde.
Wenn das stimmt, und man darf den Angaben wohl glauben, dann wäre die neue Station an der Abzweigung der Straße Elwieden von der Straße Auf`m Hackenfeld in nur gut 40 Tagen erstellt worden. Sie wurde nämlich am 20. Mai 1971, am Tage Christi Himmelfahrt, ihrer Bestimmung übergeben.

Das "Neue Heiligenhäuschen" war damals allerdings etwas bescheidener als heute. Es bestand aus verklinkertem Beton und hatte ein flaches Betondach.

 

Die Station, wie sie 1971 nach dem Unfall erstellt wurde.


Die Station zum heiligen Florian; ihr heutiges Aussehen.

Erst 2001, als die Feuerwehr Westönnen die Wartung und Pflege des Häuschens übernahm, wurde aus der Station das heutige Schmuckstück.
Friedrich Schleep