Fuchs im Offenen Treff
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Die Besucher des Offenen Treffs erwartete am Donnerstag ein Premiere. Sie sollten in den Live-Genuss eines professionellen Schattenspiels kommen, denn Markus Nentwig und Benedikt Boehmer hatten sich bereit erklärt speziell für den Offenen Treff ein Stück zu schreiben und dieses dort aufzuführen.

Die meisten interessierten Zuschauer versammelten sich schon frühzeitig im Christophorusheim und erwarteten gespannt worum es sich bei dem Stück handeln würde, da die Autoren im Vorfeld keinen Informationen über das Schattenspiel und dessen Aufführung preisgaben. Während die Besucher des Spektakels immer gespannter auf den Startschuss warteten, machte sich bei den Schattenspielern immer mehr Aufregung bemerkbar, bis es endlich los ging.

Benedikt Boehmer begrüßte die Anwesenden und teilte den Titel des Stückes mit: „Fuchs, Beschissen am Waldrand“. Ein Schattenspiel in drei Akten. In dem Stück erzählen die beiden Künstler mit viel Heiterkeit, noch mehr Witz, einer Menge Spaß und mindestens genau so viel Jux die Geschichte vom kleinen Fuchs aus den Bruchhauser Wäldern, der das BdSJ-Ferienlager besuchte. Hierbei wurden besondere Ereignisse, wie der Ausflug nach Fort Fun und der Elternbesuchssonntag, an denen der Fuchs natürlich teilnahm, sowie aber auch der ganz normale Lagerwahnsinn, auf so humorvolle Weise beschrieben und mit einfachsten Hilfsmitteln (Händen, Zigarette, Tasse, Bäumen aus Pappkarton) dargestellt, dass das Publikum aus dem Lachen nicht mehr heraus kam. So verlangte das Publikum gleich nach Ende des Stückes lautstark eine Zugabe, welche die Künstler auch sofort spontan und unvorbereitet lieferten.

„Ein voller Erfolg, der auf jeden Fall zu wiederholen ist und ein fester Bestandteil des Offenen Treffs werden sollte“ urteilten die Zuschauer im Anschluss an die Aufführung. Man kann also gespannt sein, was sich Markus und Benedikt für die nächste Aufführung ausdenken werden, die wie selbstverständlich stattfinden sollte.

Christian Risse