Die "Grundlose Kuhle"
Westönner Sagen in einer wissenschaftlichen Arbeit

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Am 16.08.2003 erschien unter www.westoennen.de der Artikel "Die Grundlose Kuhle Ihre Entstehung" In diesem Beitrag wurden die beiden Sagen von der Grundlosen Kuhle aufgezeichnet, die bekannt sind. Es sind wohl die bedeutensten Sagen, die es über Westönnen gibt.
1. Das versunkene Schloss, 2. Die Rappen an der grundlosen Kuhle.
Älteren Bürgern sind diese Sagen noch vom Erzählen oder aus der Schule bekannt.
Ich konnte allerdings feststellen, dass etliche jüngere Mitbürger nicht mehr wissen,
wo die grundlose Kuhle zu finden ist.
Die Sagen werden aber nicht verloren gehen, da der Seminarlehrer Franz Lotze aus Werl sie in seinem Buch "Sagen der Haar und Börde", 1927, aufschrieb.
(Das Buch erschien bei Anton Dust in Soest.)
Der oben genannte Artikel fand damals viel Interesse.
Die Westfalenpost berichtete am 19.08.2003 darüber.
Nun machte Manfred Zeppenfeld eine interessante Entdeckung, als er im Internet stöberte.
Er stieß auf eine Arbeit "Sagen in Westfalen und Umgebung". Diese Arbeit wurde von Frau Monja Behr erstellt und am 03.02.03 an der Universität in Dortmund abgegeben.
Wer mehr wissen möchte, kann in den Datenbanken. Hausarbeiten.de oder Diplomarbeiten 24.de weiter forschen.
Frau Behr wollte eigentlich nur von einer Sage aus dem Waltroper Raum berichten.
Diese heißt: "Die Sage der schwarzen Kuhle".
Sie schreibt dann: "Obwohl ich mich zunächst nur auf die Waltroper Sage beschränken wollte, bin ich nun dazu übergegangen, die Textvarianten beider Sagen zu untersuchen."
Als Quelle gibt sie an: www.westoennen.de/geschichte/sagen.htm#SchloßLohe (17.01.03).
Die zwei oben genannten Sagen von der "Grundlosen Kuhle" sind beide in der Arbeit erzählt.
Die Originalsagen nach Franz Lotze finden sich in meinem Artikel:
Die Grundlose Kuhle Ihre Entstehung

Die Grundlose Kuhle im Winter 1966/67
Friedrich Schleep