Presseschau
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Wir haben mal wieder einen Blick in die Zeitungen geworfen. Beide Zeitungen haben uns gestattet ihre Zeitungsberichte zu nutzen. Dafür nochmal vielen Dank.

Werler Anzeiger am 19.09.2006


Westfalenpost am 18.09.2006
Westönnen/Kaarst. (koch) Begeistert vom Bundesschützenfest in Kaarst bei Düsseldorf zeigten sich die Westönner Schützen. Zum Festumzug am Sonntag, der sogar im WDR-Fernsehen gezeigt wurde, war die Bruderschaft St. Sebastianus mit zwei Bussen angereist. Und prompt konnten die Westönner auch kurz in der TV-Übertragung "bewundert" werden. Beim stimmungsvollen Umzug war ganz Kaarst war auf den Beinen und applaudierte den rund 35 000 Schützen aus dem gesamten Bundesgebiet. Auch Bezirksbundesmeister Alfons Wortmann ließ es sich nicht nehmen, die Westönner Schützen zu begleiten.

Norbert Lutter war bereits tags zuvor angereist und nahm am Schießen teil. Dem Westönner- und Bezirks-Schützenkönig gelang am Samstag mit 23 Ringen ein respektables Ergebnis - und das unter "erschwerten Bedingungen": Die Schützen aus Südwestfalen schießen nämlich nicht mit Kleinkaliber-Waffen und mussten sich beim Schießen, das übrigens in Krefeld stattfand, gehörig umstellen... Für die Abordnung aus dem Sauerkrautdorf war es ein rundum gelungener Sonntag - auf den die Sebastianer lange warten mussten: Zuletzt waren Westönner Schützen vor 26 Jahren bei einem Bundesschützenfest vertreten.

Westfalenpost am 15.09.2006
Kreis Soest. (thor) Es geht nicht weiter mit ihm: Der Vorstand des Fußball-A-Kreisligisten RW Westönnen II ist dem Wunsch von Trainer Andreas Glade nachgekommen, ihn ab sofort von allen Tätigkeiten zu befreien. "Wir hatten keine andere Wahl", erklärt Abteilungsleiter Rainer Wiemer.

In den vergangenen Wochen ist viel vorgefallen bei den Rot-Weißen: Trainer Andreas Glade hatte sich immer wieder über die mangelnde Ünterstützung vom Vorstand und der Mannschaft beklagt. "So kann es nicht weitergehen. Ich bin hier nicht der Kasper", hatte Glade nach dem 1:7-Debakel gegen Soest-Süd gesagt, und nur wenige Stunden danach seinen Abschied angekündigt.

Diesem Wunsch kam der Westönner Vorstand nun nach. "Wir respektieren und akzeptieren Andreas Entscheidung", sagt Rainer Wiemer. Und wie geht es weiter? Das Abschlusstraining leitete gestern Roland Mandrella. Der Fußball-Obmann wird auch am Sonntag (15 Uhr) im Kellerduell bei SG Oestinghausen II die Mannschaft betreuen. "Wir machen uns aber so schnell wie möglich auf die Suche nach einem neuen Trainer", sagt Wiemer.

Werler Anzeiger am 11.09.2006


Westfalenpost am 10.09.2006
Werl-Westönnen. (kadö) Sonne, Mond und Sterne standen am Samstag für der Kinder- und Jugendlichen des Westönner Jugendspielmannszuges auf dem Programm. Mit dem Zug reiste die junge Truppe ins Ruhrgebiet nach Bochum. Nach dem Besuch des dortigen Planetariums folgte noch ein kleiner gemeinsamer Stadtbummel.

Während es für die Kleinen schon am frühen Abend zurück in die Heimat ging, erkundeten die Älteren noch das Bochumer Nachtleben rund um das bekannte Bermuda- Dreieck. Organisiert wurde die Tour von der 1. Vorsitzenden Beate Kohlmann.

Westfalenpost am 30.08.2006
Werl. (sgw) Das System des SV Rot-Weiß Westönnen ist denkbar einfach. Spieler der A-Jugend, die schon gut genug sind, spielen teilweise auch in der ersten Mannschaft. So sollen sie dann auch langsam an die Anforderungen der Senioren herangeführt werden. "Längerfristig sind das natürlich die Spieler, auf die wir bauen. Gerade heutzutage, wo so viele Vereine von Geldproblemen geplagt sind, ist es wichtig, genug eigene Talente auszubilden", sagt Trainer Klaus Borschel vom Fußball-A-Kreisligisten RW Westönnen, "das muss schon von der F-Jugend an durch qualitativ gute Trainer gesichert sein."

Dass dieses System in den letzten Jahren gut geklappt hat, sieht Borschel in dem hohen Anteil junger Spieler in seiner Mannschaft bewiesen. "Da hofft man darauf, dass man Jahr für Jahr ein oder zwei Spieler aus der A-Jugend übernehmen kann." Um festzustellen, ob das auch im nächsten Jahr wieder möglich sein wird, schaut sich Borschel schon jetzt die Spiele der A-Jugend an. Und das "nicht nur, weil mein Sohn da mitspielt, sondern auch, weil man sehen möchte, wie sich die Spieler entwickeln und um Talente zu sichten". Drei oder vier Spieler hat der Trainer jetzt schon im Auge, die eventuell auch schon in der ersten Mannschaft eingesetzt werden könnten.

Allerdings weiß Borschel, dass sein Traum vom regelmäßigen Aufrücken aus dem Jugendbereich in die erste Mannschaft der Senioren, eine extrem gute Jugendarbeit erfordert. "Das Problem ist einfach, dass wir so ein kleiner Verein sind, da wird es schon schwieriger."

Sein Kollege Klaus Eschmann, Trainer der A-Junioren, sieht die Kooperation zwischen A-Jugend und erster Mannschaft kritischer. Zwar ist auch er der Ansicht, dass manche Spieler langsam an das Spielen im Seniorenbereich herangeführt werden müssen, "aber die Jugendmannschaft wird dadurch geschwächt, weil die Spieler entweder nicht bei uns spielen oder gleichzeitig die Spiele der ersten Mannschaft im Kopf haben. Außerdem haben viele A-Jugend-Spieler noch nicht die geistige Reife, mit der ersten Mannschaft zu spielen."

Manfred Zeppenfeld