Bilderschau Juni 2004
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26 Bilder aus der Fotoschau im Juni 2003 haben wir bereits präsentiert. Nun kommen die nächsten aus dem Juni 2004. Auch dort haben wir bei der Präsentation der Bilder unsere Notizen gemacht. Die Fotos stammen zum grossen Teil aus dem Fundus von Gerhard Nentwig. Nach und nach werden wir die Bilder nun veröffentlichen. Gerne würden wir dazu noch mehr erfahren. Solltet Ihr noch weitere Informationen zu den Bilder haben, schickt doch einfach eine Mail an: Fotoschau 2004

Hier nun die Bilder 26 bis 31. (Ein Klick auf die Bilder und sie erscheinen grösser!)

Bild 027: Das Bild zeigt einen Aufriss der Vorderfront der alten Schule. Als Besonderheit fällt daran auf, dass der Josef in der Fassade noch fehlt, im Giebel sind nur zwei statt der heute vorhandenen vier Gauben eingezeichnet und über der Tür die Jahreszahl 1903 ist nicht richtig. Heute steht dort 1904. Erstaunlich ist dennoch dass nach über 100 Jahren die Fassade noch das gleiche Erscheinungsbild hat
Bild 028: Das alte Jugendheim - es wurde l957 mit viel Handarbeit erbaut. Vikar Rochus Schöder war der maßgebliche Initiator und Organtisator.
Bild 029: Blick über die B1 zum damaligen Hof Stratmann-Müller. Seinetzeit war das ein sehr wertvoller Obsthof. Man sieht die Obstscheune, die schon damals über ein ganz besonderes Innenklima verfügte. Die Außenwände bestehen aus einer Innen- und einer Außenwand. Dazwischen wurde Torf zur Isolierung gefüllt. Somit konnte das Obst im Winter darin nicht erfrieren. Später wurde in der Scheune auch Kohl gelagert.
Bild 030: Dieses Getreide-Versuchsfeld lag zwischen Westönnen und Mawicke. Die Aufnahme vurde aus halber Höhe vom Haarstrang mit Blickrichtung Mawicke aufgenommen. Man erkennt in Mawicke die Gebäude von Jupp Brumberg und Josef Schäferhof
Bild 031: Diese Richten stehen auf einem Feld am Börn. Der damalige Besitzer war Willi Topp. Heute gehört es Franz Hufelschulte. Zur Erklärung: Früher wurde das Getreide ca. 14 Tage früher gemäht als heute. Für die Arbeiten Mähen, Richten und Ernten konnte gut und gerne 1 Woche ins Land gehen. Beim Richten war die größte Gefahr, dass das Getreide zu nass und dann grün wurde. Man spricht dabei vom "Auswuchs". In dem Zustand war das Getreide dann nicht mehr nutzbar. Die einzelnen Richten wurden stets nach einem festen Schema gepackt. 20 Garben gehörten dazu. In der Regel wurden 8 Garbenpaare hintereinander gestellt und dann vorne und hinten je 2 Garben zur Stabilität dagegen.


Und hier nochmal die ersten fünf Folgen:
001-005 - 006-010 - 011-015 - 016-020 - 021-026



Manfred Zeppenfeld