Kleine Feier rundete den erfolgreichen Tag ab

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Leider waren eine ganze Menge Westönner mit den Vorbereitungen für das Schützenfest beschäftigt, dennoch kamen über 30 zu einer kleinen Feier am Sportlerheim zusammen, um sich über die Bronzeplakette und den Sonderpreis für "engagiertes Bemühen der Dorfbewohner um attraktive Gestaltung ihres Lebensraumes" zu freuen.  1090 (!) Dörfer waren bei den Kreiswettbewerben gestartet, nur 64 kamen in die Landesausscheidung, 27  davon errangen Sonderpreise- daran sieht man, wie erfolgreich Westönnen abgeschnitten hat.
"Wir machen weiter", war denn auch das erklärte Ziel der Westönner, und Ortsvorsteher Willi Sasse gab der Hoffnung Ausdruck, dass man vielleicht ja jetzt die Bronzezeit hinter sich habe. Es sei aber noch viel zu tun und zu verbessern, um die Lebensqualität Westönnens weiter zu erhöhen. Nach der Preisübergabe am 8.November in Fürstenberg bei Wünnenberg werde man die Berichte der Kommission analysieren und die nächsten Projekte in Angriff nehmen. Ohne die Motivation durch den Wettbewerb wäre in der Vergangenheit vieles nicht auf den Weg gebracht worden, so einige Westönner. Deshalb sei die Teilnahme immer wichtiger als die möglichen Preise. Allein schon das Dabeisein habe sich ausgezahlt, so der einhellige Tenor.
Eine Idee wurde schon aus Gronau mitgebracht: So zeichnete der Westfälisch-Lippische Landfrauenverband die Gemeinde Dumicke (Stadt Drolshagen) mit einem Sonderpreis aus für "besondere Initiativen der Frauen zur Entwicklung des Dorfes". Ob das Dörfchen besonders gebärfreudig ist? Mal sehen, was unsere Frauen daraus machen- Männer, haltet Euch bereit, nächstes Mal kriegen wir diesen Sonderpreis
Die gesamten Ergebnisse des Landeswettbewerbes sind übrigens unter www.dorfwettbewerb.de abrufbar.

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Stießen auf den Erfolg an: Ortsvorsteher Willi Sasse (l) und sein Adlatus Heinz Rohrer.

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Auch Werls stellvertretender Bürgermeister Willi Topp, der ja auch Ratsherr von Westönnen ist, besuchte die Feier.

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Busfahrer Christoph Bömelburg, der die 40 Fans von Westönnen sicher nach Gronau gefahren hatte, bekam auf westfälische Art seinen verdienten Lohn: Eine Kiste frisches Veltins.
Im Ernst: Christoph Bömelburg verzichtete auf sein Honorar und spendete den Betrag dem Förderverein der Westönner Grundschule. Eine tolle Geste!
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Bericht+Fotos: Franz Wegener