Ausflug der Senioren
nach Sundern-Westenfeld

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Die Kirche in Westenfeld aus dem Jahre 1969
Wie seit vielen Jahren plant die Caritas Westönnen wieder zwei Halbtagsausflüge. Zum ersten Ausflug nach Sundern - Westenfeld wurde zum 3. Mai 2006 eingeladen.
Warum nach Sundern - Westenfeld? Dort ist seit genau einem Jahr der Pfarrer Gotthard Spannenkebs in seinem Ruhestand als Subsidiar tätig. Vorher leitete er 17 Jahre unsere Westönner Pfarrei. War er unser letzter Pfarrer?
Der 3. Mai war der erste wirkliche Sommertag. Die Sonne schien vom blauen Himmel und das Thermometer erreichte die 25 Grad - Marke.
Der Bus, der uns beförderte, war wie immer mit 49 Teilnehmern gut besetzt.
Zum Auftakt wurde das Lied "Der Mai ist gekommen" angestimmt.
Die Zeit stimmte, und die grünende Natur bot den passenden Rahmen. Die Fahrt ging über die Autobahn nach Hüsten und durch das Tal der Röhr nach Sundern in den Ortsteil Westenfeld.
  
Ankunft und Begrüßung

Da waren wohl alle Teilnehmer überrascht:
Der schöne Ort, die herrliche Kirche, das gastliche Pfarrheim.

   
Die Südseite der Kirche und der Altarraum
Nach der Begrüßung hielt Pfarrer Spannenkrebs eine Maiandacht und gab anschließend einige Erklärungen zu der Situation in Westenfeld.

Während der Maiandacht

Die Marienstatue rechts in der Kirche mit einem Blick auf den Altar.
Dort hat er wohl eine schöne und dankbare Aufgabe übernommen. Das Pfarrhaus, in dem er wohnt, stand vier Jahre leer. Westenfeld hatte keinen eigenen Geistlichen mehr. Die Gemeinde St. Agatha Westenfeld bildet mit der Gemeinde St. Nikolaus Meinkenbracht und der Hauptgemeinde St. Martinus in Hellefeld einen Pfarrverbund. Neidlos muss man anerkennen, was in der Gemeinde Westenfeld, zu der nur etwa 800 kath. Gläubige gehören, alles möglich ist. Wir konnten es selber erleben, als wir von der Ortscaritas bewirtet wurden.
   
Die Westenfelder haben um ihre eigene Gemeinde gerungen, und sie stehen auch heute offensichtlich noch entschieden dazu.
So schafften sie es, dass 1923 in einer schweren Zeit die St. Agatha Gemeinde zu einer Pfarrvikarie mit eigener Vermögensverwaltung wurde.
Eine Kapelle gehörte schon seit langen Zeiten zu der Gemeinde. Als die 1935 erweiterte Kirche zu klein wurde, baute man eine völlig neue Kirche im modernen Stil. Es gibt keine Kirchenschiffe. Die Bänke sind in einem Halbkreis um den Altar aufgestellt. Diese Kirche wurde 1969 konsekriert, und es sieht nicht so aus, als wenn die Westenfelder ihre Kirche nicht halten und pflegen wollten, wenn sie auch vom Priestermangel betroffen werden.
 
Präsente und Dankesworte wurden getauscht.
Nach dem Kaffeetrinken blieb noch Zeit für einen Bummel durch die Gemeinde.
Der Abschluss war wie meistens in der Gaststätte Düperthal.
Friedrich Schleep