St.-Josef Grundschule

Zurück    Darf ich vorstellen, Martin Humpert!

Das ist er nun, der neue Schulleiter von Westönnen. 
Martin Humpert, geb. am 21.06.1965 in Werl. Heute lebt er in Büderich und ist in Wickede aufgewachsen. Sein Abitur machte er am Mariengymnasium und studierte später Lehramt in Münster. Seine Refrendariatszeit verbrachte er in Dortmund und ging danach für 12 Jahre als Klassenlehrer an eine Grundschule in Fröndenberg. Seit dem Schuljahr 2004/2005 unterrichtet Martin Humpert bei uns an der St.-Josef Grundschule. Verheiratet ist er auch - und als könnte es nicht besser passen - mit einer Grundschullehrerin!

JH: Herr Humpert, vielen Dank für die Einladung. Wie schön, dass das Treffen so kurzfristig möglich war. Haben Sie sich schon richtig eingelebt hier und wie gefällt es Ihnen?
MH: "Mir gefällt es wirklich gut in Westönnen. Das Lehrerkollegium ist prima und wir haben schnell zueinander gefunden. Da fiel auch der Einstieg bei den Kindern und Eltern leicht. Man spürt deutlich, dass die Kinder von zu Hause viel Unterstützung erfahren. Es fällt ihnen entsprechend leicht, mit Freude und Erfolg am Schulalltag teilzunehmen. Das ist nicht selbstverständlich und in mancher Großstadt sicher anders.."

JH: "Haben Sie einen beruflich Wunsch, den Sie uns verraten könnten?"
MH: "Ja, es wäre schön wenn wir es schaffen, dass sich an dieser Schule alle wohl fühlen. Kinder, Eltern und Lehrer."

JH: "Was muss dafür getan werden, damit das gelingt?"
MH: "Nun, die Aufgabe der Grundschule ist einerseits, den Kindern durch das Lernen eine gute Vorbereitung auf das Leben und die Zukunft zu geben. Gleichzeitig muss großes Augenmerk auf die Erziehung gelegt werden und das ist eine zunehmend wichtigere und manchmal auch eine nicht einfache Aufgabe.  Dennoch sind die Kinder, auch die ganz kleinen, jeder für sich eine einzelne Person, die ernst genommen werden will. Den Lehrerinnen und Lehrern an unserer Schule ist es sehr wichtig, dass jedes Kind bestens auf seinen ganz persönlichen Weg in die Zukunft vorbereitet wird."

JH: "Wie sieht dabei die Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen aus?"
MH: "Wir haben eine gute Kooperation mit Kindergarten und Kita. Die Kinder beider Einrichtungen können bei uns am "Schnupperunterricht" teilnehmen. Dabei werden auch Klassenräumen und Turnhalle besichtigt. Durch solche  Projekte bereiten wir, in sehr guter Abstimmung, gemeinsam mit dem Kindergarten und der Kita, den Übergang zur Grundschule.
Auf der anderen Seite begleiten wir den Wechsel zu den weiter führenden Schulen. Auch da stimmt die Zusammenarbeit, damit eben für jeden der möglichst beste Weg gefunden werden kann. Es ist wichtig, dass wir an diesen Nahtstellen arbeiten, um für die Kinder die besten Möglichkeiten auszuschöpfen."

JH: "Das klingt nach viel Arbeit. Um so mehr danke ich Ihnen, dass Sie sich die Zeit genommen haben."
MH: "Immer wieder gerne!"

Bericht + Foto: Jutta Hellermann