Familienausflug der Mäusegruppe
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Mit 40 Personen trafen sich am Samstagmorgen die Mäusegruppe des St. Cäcilia Kindergartens Westönnen pünktlich um 11.00 Uhr am Bahnhof, um in den Zug Richtung Dortmund bzw. Bochum zu steigen. Ganz zur Verwunderung aller - und das sollte an dieser Stelle einmal lobend erwähnt werden - haben sich sämtliche Züge, die von der Mäusegruppe am Samstag bestiegen wurden, fast minutengenau an den Fahrplan gehalten.

Zwölf Mäusekinder samt ihren Geschwistern sowie Eltern traten einen aufregenden siebenstündigen Ausflug an, von dem einige sicherlich noch tagelang erzählen werden. Das Planetarium in Bochum war Ziel der Gruppe, um dort in die Geheimnisse der Astronomie eingeführt zu werden.

Nicht nur das alle mit dem Zug auf dem Hauptbahnhof in Bochum landeten, es ging auch noch -sicherlich bei vielen Teilnehmern erstmalig - auf unterirrdischem Wege mit der U-Bahn weiter. Am Planetarium angekommen, wurden sofort die bequemen Sessel im Innenraum der Kuppel belegt, Jacken ausgezogen und sich gemütlich zurückgelegt, so dass einige Eltern sich angstvoll darauf einstellten, dass die Kinder schon vor Beginn der Vorstellung genüsslich in einen Tiefschlaf verfallen würden.

Doch spätestens bei Aufgang des Monds war auch der noch so schläfrige Mitreisende wieder hellwach und verfolgte die aufregende Geschichte des netten Huhns Lilli, die sich Sorgen um den Mond machte, denn mal steht er rund und voll am Himmel, mal halb und mal nur als schmale Banane oder er ist sogar gar nicht zu sehen. Mit Hilfe der freundlichen Hexe und ihrem Freund Kater Karlo fliegt sie zum Mond und läßt sich durch den Mond auf kindliche Art und Weise erklären, warum der Mond immer wieder in unterschiedlichen Formen am Himmel zu sehen ist.

Spätestens am Ende der einstündigen Vorführung hatte jeder verstanden, dass kein Drache den Mond frißt und am Ende wieder ausspuckt. Auch wenn die Vorführung zu Ende war, konnten die Kinder aufgrund der bevorstehenden U-Bahn sowie Zugfahrt nochmals mit Leichtigkeit motiviert werden, ihre bequemen Sessel zu verlassen.

Mit viel Kreischerei und Süßigkeiten konnte dann auch die Heimreise zurückgelegt werden, so dass der Sonntag der Mäusekinder sicherlich in einigen Haushalten besonders ruhig und ganz ohne bzw. wenig Leckereien verlief.

Beate Kohlmann / Thorsten Kaiser