Vom Einsatz zum Gedenkstein
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Am Dientag morgen gegen 9.30 Uhr riefen die Sirenen und Funkmeldeempfänger die Westönner Feuerwehrleute zu einem Kellerbrand nach Oberbergstr.. Sommerreifen, die in einem Kellerraum gelagert waren, hatten Feuer gefangen. Durch die starke Rauchentwicklung waren die Kellerräume und das Treppenhaus des Einfamilenhauses im Eichweg beschädigt worden. Die Westönner Feuerwehrleute, die von den Mawicker und Werler Kameraden unterstützt wurden, drangen unter schwerem Atemschutz zum Brandherd vor und löschten das Feuer. Danach wurden die Räume mittels eines Lüfters vom Qualm befreit. Durch das schnelle Eingreifen der Wehrleute konnte schlimmeres verhindert werden.

Udo Clemens eilte von der Einsatzstelle gleich zum Neubau des Feuerwehrstützpunktes. Dort waren die Kameraden der Ehrenabteilung versammelt um unter Leitung von Heinz Rohrer und Fritz Kenter einen Gedenkstein einzumauern. Thomas Buchgeister hatte der Feuerwehr eine große Bruchsteinplatte, die er aus einem Abriss rettete, geschenkt. Heinz Rohrer hat diese Platte dann in mühseliger Arbeit glattgeschliffen und das Feuerwehremblem sowie die Inschrift und Jahreszahl aufgemalt. In wochenlanger Arbeit hat er dann den Bruchstein um die Schriften weggemeißelt.

Hierbei mußte er sehr behutsam vorgehen, ein zu kräftiger Schlag und Teile der Inschrift wären aus dem Stein herausgebrochen. Heinz Rohrer hätte die ganze Arbeit, beginnend mit dem Schleifen der Oberfläche, neu machen müssen. Wegen der großen Konzentration bei der Arbeit konnte er max. 1,5 bis 2 Stunden am Tag den Bruchstein behauen. Die gesamte Bearbeitung des Gedenksteines wurde auf dem Hof Sasse durchgeführt. Der Stein fand seinen Platz in einer Bruchsteinmauer vor dem Feuerwehrstützpunkt und wird nach Fertigstellung des Parkplatzes angestrahlt.

Hubert Post