Jahreshauptversammlung der Schützen
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Die Schützenbruderschaft "St. Sebastianus" Westönnen veranstaltet am Samstag abend im kleinen Saal der Schützenhalle die diesjährige Jahresmitgliederversammlung. Wie beim alljährlichen Schützenfest beginnt auch die Generalversammlung mit einem Gottesdienst, welcher um 17.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Cäcilia durch Vikar Uwe van Raay gelesen wird. Die anschliessende Generalversammlung beginnt, wie auch schon im letzten Jahr, eine halbe Stunde früher wie gewohnt um 19 Uhr. Dazu sind alle Schützenbrüder herzlich eingeladen.

Zunächst wird der Vorstand Rechenschaft über das zurückliegende Geschäftsjahr geben. Der Terminkalender war wieder gespickt mit Terminen, so daß man auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken kann.

Auf ein besonders erfolgreiche Schützenfestsaison 2006 können die St.Sebastianus-Schützen zurückblicken. Nach 50 Jahren gab es wieder einen König aus Niederbergstraße. Mit dem 200. Schuß sicherte sich Norbert Lutter die Königswürde. Zur Königin erkor er sich seine Frau Gabi.

Die Königsproklamation, die Paraden im Kettler-Park und die vielen Ehrungen für 40- und 50-jährige Mitgliedschaft waren Höhepunkte des insgesamt guten, harmonischen und erfolgreichen Festes.

Der Jubel kannte keine Grenzen als beim folgenden Bezirkschützenfest in Werl der Vogel von der Stange fiel. Nach 26 langen Jahren ohne Westönner Bezirkskönigswürde gelang König Norbert der entscheidende Schuss. Die folgende Fahrt zum Bundesschützenfest in Kaarst krönte das erfolgreiche Westönner Schützenjahr.

Die Jugendabteilung der Bruderschaft war auch wieder sehr aktiv. Somit wird Jungschützenmeister Christian Grümme wieder einen Bericht der Jungschützen, Avantgarde und der BdSJ-Schülerschützen abgeben.

Mit der Vorschau auf das Jahr 2007 und dem Punkt Verschiedenes auf der Tagesordnung wird die Versammlung dann enden. Einem Thema werden sich die Schützen dabei besonders widmen. Der demografische Wandel geht auch an Schützenbruderschaften nicht ganz spurlos vorbei. Die schwindende Mitgliederstärke gerade in den jüngeren Alterklassen ist eine Herausforderung, der sich die Schützen in den kommenden Jahren besonders annehmen werden.

Manfred Zeppenfeld