Mastersfinale war eine kurze Angelegnheit
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Knapp war es beide Male in der Werler Dreifachhalle beim Mastersfinale. In den Spielen gegen die höherklassigen Mannschaften aus Cappel und Mastholte verlor die Erste Mannschaft erst durch Golden Goal in der Verlängerung. Einen bleibenden Eindruck hinterliessen zudem die zahlreich mitgereisten Anhänger von RWW.

Zufrieden war man trotzdem. 150 Euro aus dem Topf der Gesamtwertung und 400 Euro als zweitbester A-Liga-Vertreter ist auch ein schönes Sümmchen für Mannschaftskasse. Gewonnen hat am Ende übrigens der Soester SV.

Erfolgreicher waren die Rot-Weißen in dieser Woche bei der Trainersuche. Zwar gab es seit einiger Zeit schon Gerüchte, amtlich ist es jedoch erst jetzt. Klaus Borschel, Trainer des Landesligisten SW Suttrop und wohnhaft in Werl, steht in der kommenden Saison an der Linie. Die Westfalenpost berichtet folgendermassen:

Werl-Westönnen. (hase) Klaus Borschel wird in der kommenden Saison Trainer des Fußball-A-Kreisligisten RW Westönnen. Dies bestätigten gestern beide Seiten.

Letzte Zweifel bezüglich des längst schon offenen Geheimnisses beseitigte Borschel gestern beim Trainingsauftakt des Landesligisten SW Suttrop. Hier informierte er die derzeit noch von ihm betreute Mannschaft und Suttrops Obmann Franz Bültmann über seinen Entschluss. Lange hatte zuletzt auch noch ein Engagement beim Bezirksligisten TuS Bremen alternativ im Raum gestanden.

Den Ausschlag für RW Westönnen hätten nun Standort-Vorteile gegeben. "Ich fahre mit dem Fahrrad zehn Minuten übers Feld und bin in Westönnen am Sportplatz", sagt der Werler Klaus Borschel. Die Trainingsmöglichkeiten auf der, so Borschel, "tollen Sportplatzanlage" und im dazugehörigen Gesundheitsstudio seien ebenfalls ein Argument für RWW gewesen. Hinzu kommt, dass sein Sohn ohnehin schon bei der SG Westönnen/Waltringen in der U17 kickt.


Manfred Zeppenfeld / Westfalenpost