Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge

Zurück     

Bei der  Terminabsprache im November wurde u.a. auch über die Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge gesprochen, wozu sich die Vereinsvertreter spontan bereit erklärten, jeweils einen Teilbezirk des Ortsteils zu übernehmen. 

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. wurde 1919 gegründet und ist ein gemeinnütziger Verein mit humanitärem Auftrag. Das Motto seiner Arbeit lautet: "Versöhnung über den Gräbern - Arbeit für den Frieden".

Er erfasst, erhält und pflegt nicht nur die Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft im Ausland: Er unterstützt auch die Friedenserziehung in den Schulen und unterhält vier Jugendbegegnungsstätten in den Niederlanden, Belgien, Frankreich und Italien. Außerdem führt er seit 1953 jährlich ca. 3.000 junge Menschen an den Kriegsgräbern zusammen. Sie helfen in internationalen Workcamps in Deutschland und im Ausland bei der Pflege der Gräber.


Das Westönner Ehrenmal

Gefallen und vermisst: 
Im ersten Weltkrieg starben 77 Einwohner,  im zweiten Weltkrieg 192 Einwohner aus dem Kirchspiel Westönnen.

Die Sammlung wird in den nächsten Tagen erfolgen und bis Ende nächster Woche abgeschlossen sein. Die Westönner Bevölkerung wird daher schon jetzt darauf hingewiesen, dass in den nächsten Tagen um eine Spende gebeten wird.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. informiert, dass die Sammlung 2004 für die Erhaltung von deutschen Kriegsgräberstätten beider Weltkriege und die Förderung von Jugendbegegnungen in Frankreich und Belgien bestimmt ist. 

Dank der Unterstützung von Sammlern und Sammlerinnen in den letzten Jahren konnten über 190 Friedhöfe des zweiten Weltkrieges und 170 Anlagen aus dem Ersten Weltkrieg in Ost-, Mittel- und Südosteuropa wieder hergerichtet bzw. neu angelegt werden..

In der Obhut des Volksbundes befinden sich aktuell 667 Kriegsgräberstätten in 43 Staaten mit etwa 1,9 Mill. Kriegstoten. 

Da ist sicher die ganze Bevölkerung zur Mithilfe aufgerufen. Die Sammler bitten daher um eine großzügige Spende.

Bericht : Friedel Grümme