Von Gewissensuhren und den 10 Geboten

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1. Abend des Glaubensseminars ein voller Erfolg

Was ist denn nun richtig?

Oder was ist falsch, und vor allem: Wer sagt mir was richtig und was falsch ist?! Dies war eine zentrale Frage im Glaubensseminar am Mittwochabend, zu der Redemptoristenpater Willi Heck aus Günne referierte.

Pater Heck war Missionar auf der Insel Sumba, wo übrigens auch der Westönner Pater Hasler tätig ist. Von 1975 bis 1999 hat er Gemeindemissionen durchgeführt und lebt heute in Günne, wo er das Heinrich-Lübke-Haus und den dortigen Pastoralverbund zusammen mit Pfarrer Dr. Best betreut.

 

Bei der Frage nach dem richtigen Handeln in unserem Leben komme es auf unser Gewissen an, erläuterte Pater Heck. Man könne sich zwar Rat von kompetenten Ansprechpartnern holen, letzte Instanz solle aber das eigene Gewissen bleiben, welches durch äußere Einflüsse geprägt wird. Was aber ist mein Gewissen?

An dieser Stelle kam die Frage auf, ob unser Gewissen richtig eingestellt ist. Hier brachte der Pater den Vergleich mit einer Uhr. Es gibt mehrere Gewissensuhren, nämlich z. B. Tradition, der Trend, was sagen die kirchlichen Würdenträger?, Gefühle…

Die Normaluhr des Gewissens aber sind die 10 Gebote führte Pater Heck weiter aus, und verglich diese mit der Gebrauchsanleitung eines Herstellers. Die Gebrauchsanleitung muß ich auch befolgen, sonst funktioniert z.B. mein gekaufter PKW nicht, sagte er. Genauso sei es mit den 10 Geboten. Wenn wir uns an diesen orientieren, können wir sehr wohl unterscheiden, was in der heutigen Zeit richtig und was falsch ist.

Der lang anhaltende Applaus am Ende des Vortrages zeigte, wie gut es allen Zuhörern gefallen hatte. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Michael Rocholl bedankte sich bei Pater Heck für den interessanten, kurzweiligen Abend und sagte auch im Namen aller Zuhörer: Wir freuen uns schon auf Mittwoch, den 6. März, wo Pater Willi Heck wieder referiert, und zwar zum Thema: Ich möchte gerne Christ sein.

Bericht: Christian Grümme, Fotos: Jutta Hellermann